Teil 1 Winterrückblick 2025/2026
1.1 Gasbedarf und Gasverbrauch
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fiel der fünfzehnte Winter in Folge deutlich zu warm aus. Verglichen mit der international gültigen Referenzperiode 1961–1990 lag die mittlere Temperatur im Winter 2025/2026 von 1,8 Grad Celsius rund 1,6 Grad Celsius über dem Referenzwert von 0,2 Grad Celsius.1 Damit setzt sich der langfristige Erwärmungstrend der zurückliegenden Jahre fort.
Die überdurchschnittlich milden Temperaturen der letzten Jahre beeinflussten den Wärmebedarf während der Heizperiode erheblich. An der Messstation Nürnberg lag dieser in den Heizperioden 2023/2024 und 2024/2025 unter dem langjährigen Mittel des Referenzzeitraums 2006 bis 2025. Im Winter 2025/2026 stieg der Gesamtwärmebedarf jedoch leicht an.
Dieser Anstieg relativiert sich bei genauerer Betrachtung: Der Vergleichswert für das langjährige Mittel umfasst bereits viele milde Winter der letzten zwei Jahrzehnte. Der leichte Anstieg bedeutet daher nicht zwangsläufig eine Trendwende, sondern zeigt, dass sich das Temperaturniveau insgesamt erhöht hat.
Ausschlaggebend für den etwas höheren Wärmebedarf im Winter 2025/2026 war vor allem der kalte Januar. Im Gegensatz zu den übrigen Wintermonaten lagen die Temperaturen in diesem Monat deutlich niedriger. Diese Kältephase führte zu einem spürbar erhöhten Wärmebedarf, was die Abbildung deutlich zeigt. Trotz des insgesamt milden Winters können kurzfristige Temperaturstürze weiterhin erheblichen Einfluss auf die Heizenergie-Nachfrage nehmen.
Die überdurchschnittlich milden Temperaturen der letzten Jahre beeinflussten den Wärmebedarf während der Heizperiode erheblich. An der Messstation Nürnberg lag dieser in den Heizperioden 2023/2024 und 2024/2025 unter dem langjährigen Mittel des Referenzzeitraums 2006 bis 2025. Im Winter 2025/2026 stieg der Gesamtwärmebedarf jedoch leicht an.
Dieser Anstieg relativiert sich bei genauerer Betrachtung: Der Vergleichswert für das langjährige Mittel umfasst bereits viele milde Winter der letzten zwei Jahrzehnte. Der leichte Anstieg bedeutet daher nicht zwangsläufig eine Trendwende, sondern zeigt, dass sich das Temperaturniveau insgesamt erhöht hat.
Ausschlaggebend für den etwas höheren Wärmebedarf im Winter 2025/2026 war vor allem der kalte Januar. Im Gegensatz zu den übrigen Wintermonaten lagen die Temperaturen in diesem Monat deutlich niedriger. Diese Kältephase führte zu einem spürbar erhöhten Wärmebedarf, was die Abbildung deutlich zeigt. Trotz des insgesamt milden Winters können kurzfristige Temperaturstürze weiterhin erheblichen Einfluss auf die Heizenergie-Nachfrage nehmen.
Der Verlauf des Wärmebedarfs, abgebildet anhand der Heizgradtage, spiegelt sich weitgehend auch im Gasbedarf von Haushaltskunden und industriellen Endverbrauchern wider. Diese lassen sich näherungsweise an den veröffentlichten aggregierten Verbrauchsdaten (Allokationen) des Marktgebietsverantwortlichen (MGV) Trading Hub Europe GmbH (THE) ablesen und sind in den nachfolgenden Abbildungen dargestellt. Unterschieden wird hierbei zwischen den Allokationen, die auf private Haushalte und Kleingewerbe, basierend auf Standardlastprofilen (SLP) (Abbildung 2), entfallen, sowie jenen, die größeren gewerblichen Verbrauchern mit gemessenen Lasten zugeordnet werden, gemäß registrierender Leistungsmessung (RLM) (Abbildung 3).
Trotz des erhöhten Verbrauchs im Januar bewegten sich die Gesamtmengen auf Vorjahresniveau. Der in den Vorjahren beobachtete steigende Trend der Gasverbräuche setzte sich in diesem Winter nicht fort. Insgesamt liegt der Bedarf nach aktuellem Stand um ca. 10 Prozent unter den Werten des Vorkrisenjahres 2020/2021.
Trotz des erhöhten Verbrauchs im Januar bewegten sich die Gesamtmengen auf Vorjahresniveau. Der in den Vorjahren beobachtete steigende Trend der Gasverbräuche setzte sich in diesem Winter nicht fort. Insgesamt liegt der Bedarf nach aktuellem Stand um ca. 10 Prozent unter den Werten des Vorkrisenjahres 2020/2021.
Am 1. Juli 2025 nahm das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die am 23. Juni 2022 für Deutschland ausgerufene Alarmstufe nach Notfallplan Gas zurück. Seitdem gilt wieder die Frühwarnstufe.
1: Deutscher Wetterdienst (2026) Pressemitteilung